Unser Konzept

"Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer."Saint-Exupery

Regeln und Ordnung

Für ein angenehmes Miteinander sowie ein erfolgreiches Lernen sind klare Regeln und Strukturen notwendig.

  • Hausaufgabenheft

Vorbereitete Umgebung

  • Offene Regale mit Lern- und Montessorimaterial
  • Strukturierte, veränderte Raumordnung (Leseecke, Computerecke, Teppich für Gesprächskreis und Einführung des Materials)
  • Kinder können ihren Arbeitsplatz frei wählen (anderer Raum, Flur, Spielzimmer, Bibliothek)
  • Umgebung muss zur Tätigkeit anregen
  • Sitzordnung nicht herkömmlich, sondern in kleinen Lerngruppen
  • Tafel und Lehrertisch spielen eine untergeordnete Rolle

Das Material

  • Material ist dem Entwicklungsstand der Kinder angepasst
  • Material fördert sowohl begabte als auch lernschwache Schüler
  • Gezielte Arbeit an Problemen möglich
  • Material unterstützt Forderung "Lernen mit allen Sinnen"
  • Steht zu jedem Zeitpunkt zur Verfügung

Freie Wahl der Arbeit

Das Konzept macht aus, dass alle Kinder nach einem Freiarbeitsplan arbeiten, der sowohl Pflichtaufgaben als auch offene Aufgaben und Freiräume zulässt, die die Kreativität der Kinder fördern.

  • zunehmend selbständigere Arbeitsweise
  • Partnerarbeit
  • Lernen in Gruppen
  • Stationsbetrieb
  • differenzierte Arbeit, die das unterschiedliche Arbeitstempo berücksichtigt und die Schüler entsprechend ihres erreichten Leistungsniveaus fördert und fordert
  • individuelle Förderung, besonders durch zeitweilig zusätzliche Pädagogen im Unterricht
  • verschiedene Formen der Kontrolle (Selbst- und Partnerkontrolle, Kontrolle durch den Lehrer)
  • freie Wahl des Lern- und Arbeitsplatzes unter Nutzung kleiner Lerninseln
  • Einbeziehung spezieller Computerlernsoftware und der interaktiven Tafel
  • Nutzung der Klassen- und Schulbibliothek

Umweltbewusstsein

Unser Ziel ist es, die Schüler zu einem bewussten Umgang mit ihrer Umwelt und der Natur zu sensibilisieren.

  • Sammeln von Altpapier und Tonerkartuschen in der Umweltbox
  • Mülltrennung im Klassenzimmer
  • Nutzung des „Sinnesgartens“
  • Pflege des Schulgartens mit dem Biotop und Hochbeet
  • Pflege und Versorgung von Stabheuschrecken

Individueller Lernweg

„Der Weg, auf dem die Schwachen sich stärken, ist der Gleiche wie der, auf dem die Starken sich vervollkommnen.“
Maria Montessori

  • Inklusion von Kindern mit pädagogischen und sonderpädagogischen Förderbedarf sowie Kindern mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ)
  • Zusätzlicher Unterricht für DaZ-Kinder zur Sprachförderung
  • Individuelle Förderung von Begabungen
  • Einbeziehung des MSD in den Unterricht - Förderung im Klassenverband und in Kleingruppen

Montessoripädagogik

Die italienische Ärztin und Reformpädagogin Maria Montessori entwickelte aus ihren Studien, Erfahrungen und Beobachtungen ein pädagogisches Konzept, dessen zentrale Aufgabe es ist, die individuelle Entwicklung und Erfahrung von Kindern und Jugendlichen im sozialen Miteinander zu fördern. Dabei stellte sie einen verständnisvollen Umgang zwischen Erwachsenen und Kindern, die Bedürfnisse der Kinder und die Erziehung zur Selbständigkeit in den Mittelpunkt.

Projekte

  • Projekttage in Vorbereitung des Tages der offenen Tür
  • Projektwoche in altersgemischen Gruppen
  • Klassenprojekte zu verschiedenen Themen
  • Filmprojekt in Klasse 4
  • Kunstklasse
  • Kulturagenten für „kreative Schulen“ in Thüringen

Schauen Sie sich einige unserer Projekte an

Kooperationspartner

  • SiS-Partner (Seniorpartner in School)
  • Förderverein
  • Bildungswerk für Gesundheits- und Sozialberufe GmbH
  • Theater
  • Stadtbibliothek
  • Tanzschule „Step by Step“
  • Musikschule „Fröhlich“
  • Filmclub Pforten
  • Sportvereine
  • Kindergärten

Tagesablauf Hort

Der Erzieher ist ein enger Begleiter des Lehrers - ist Partner in der Gestaltung einer offenen Ganztagsschule.

  • Frühhort ab 06.00 Uhr - 07.15 Uhr, dann Beginn der Gleitzeit
  • nach dem Unterrichtsschluss ausreichend Zeit zu Entspannung und Spiel
  • gemeinsames Mittagessen
  • 14.15 Uhr - 15.00 Uhr Lernzeit zur Erledigung der Hausaufgaben
  • von 15.10 Uhr - 16.00 Uhr wählen sich die Kinder in verschiedene Angebote ein
  • ab 16.00 Uhr - 17.00 Uhr Späthort
  • donnerstags Gruppentag für Geburtstagsfeiern und andere Aktivitäten
  • Ferienlager in den Sommerferien (1 Woche im Schullandheim Zeulenroda für 30 Kinder der Schule)

Mehr Informationen zum Hort

Unser Schulalltag

„Das Interesse des Kindes hängt allein von der Möglichkeit ab, eigene Entdeckungen zu machen.“
Maria Montessori

 

  • Jedes Kind erhält im Schuljahr ein schulinternes Hausaufgabenheft mit allen wichtigen Terminen und Informationen
Uhrzeit Unterrichtsphase Erläuterung
7:15 - 7:40 Gleitzeit zum Ankommen und zur Vorbereitung
7:45 - 8:30 1. Stunde

vorwiegend Freiarbeit

8:35 - 9:20 2. Stunde
9:20 - 9:35 Frühstückspause Milch- und Obstversorgung
9:35 - 10:20 3. Stunde Fachunterricht mit offenen Lernformen, Einführung neuer Lerninhalte

10:20 - 10:55 Hofpause
10:55 - 11:40 4. Stunde
11:45 - 12:30 5. Stunde
12:35 - 13:20 6 . Stunde